Diese Woche kamen nun die offiziellen Zahlen. Das BIP der USA ist das zweite Quartal in Folge gefallen und damit die Bestätigung einer Rezession. Aber warum das noch lange nicht bedeuteten muss, dass wir damit in einer Rezession sind, damit setzt sich dieser Beitrag unter anderem auseinander.

Derzeit lese ich das Buch „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ und mir ist da heute ein sehr interessanter Satz aufgefallen.

Für die Menschen, die damals die Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet haben, bedeute Freiheit vor allem dass der Staat seine Nase nicht in die Angelegenheiten der Bürger steckt und die Finger von deren Eigentum lässt.

Was bedeutet die Freiheit nur 246 Jahre später für unsere Gesellschaft? Bedeutet Freiheit wirklich meinen Toaster oder meine Gummipuppe heiraten zu dürfen wenn mir danach ist? Bedeutet Freiheit ständig online zu sein und überwacht, analysiert und manipuliert zu werden? Bedeutet denn Freiheit sich kein Vermögen mehr ansparen zu können, weil das Geld immer entwertet und es Zinsen nur noch gibt, wenn man schon verdammt viel Vermögen hat?

Für mich ist die Antwort ganz klar, nein! Auch wenn sich die Medien verzweifelt bemühen, uns genau das verkaufen zu wollen.

Ich glaube wir sollten uns wieder an die alten Vorstellungen der Freiheit erinnern und diese sinnvoll ergänzen, nicht über Bord werfen. Und wir sollten wieder für diese Freiheit kämpfen. Aber 2022 beteiligen sich alle braven Bürgerlein wie befohlen am Zensus und Immobilienbesitzer werden mit ziemlicher Sicherheit schon bald feststellen, was sozialistische und ideologische Staaten unter Solidarität tatsächlich verstehen.

Bitcoin fixes this!

Polygon geht mit zkEVM den nächsten Schritt

Wer sich schon eine Weile mit Kryptowährungen beschäftigt, dem ist sicher schon das ein oder andere mal der Begriff ZK (zero Knowledge) zu Ohren gekommen. Diese Technologie wird bei vielen als eine der Schlüsseltechnologien im Blockchain Space angesehen, denn sie macht es möglich, Daten zu validieren, ohne alle Informationen abfragen zu müssen.

Das hört sich vielleicht ein wenig kompliziert an, doch man kann es an einem Beispiel erklären, wenn man eine Kreditkarte verwendet. So kann eine Bezahl-dApp z.B. abfragen ob denn der Betrag gedeckt ist den ich bezahlen möchte oder nicht. Dafür muss die App nicht wissen wie ich heisse. Sie muss auch nicht wissen welche Transaktionen ich sonst noch mache mit meiner Kreditkarte. Sie muss einfach nur die Information erhalten die sie benötigt um den Bezahlvorgang zu machen. Alle anderen Informationen gehen die dApp nichts an.

Layer 2 mit voller EVM Kompatibilität

Als Layer 2 Technologie sitzt Polygon auf der Ethereum Blockchain, was schnellere Transaktionen zu geringeren Kosten zur Folge hat, weil Polygon die Transaktionen verarbeitet und dann gesammelt in die Ethereum Blockchain schreibt (vereinfacht ausgedrückt). Mit zkEVM hat Polygon einen Meilenstein erreicht, von dem man dachte er würde erst in ein paar Jahren erreicht werden. Die volle Kompatibilität mit der Ethereum EVM. (wie die EVM funktioniert, lesen sie hier in unseremWas ist Ethereum“- Beitrag)

Natürlich ist Polygon mit dieser Technologie nicht allein. Auch zkSync, von denen ich persönlich sehr begeistert bin, und Loopring arbeiten fleissig an diesen Konzepten, deswegen muss man diese Projekte im Auge behalten. Fortschritte werden in den Bärenmärkten gebaut. Und wir haben definitiv einen Bärenmarkt.

Wer mag kann über zkEVM hier auf der offiziellen Page mehr erfahren:

The Merge – das Ereignis des Jahres?

Man liest es überall. Im September soll es endlich soweit sein, The Merge bei Ethereum steht an. The Merge beschreibt im Endeffekt das Ereignis, wenn Ethereum vom Proof of Work (PoW) Consensus zu Proof of Stake (PoS) wechselt. Das bedeutet, dass Transaktionen bei Ethereum nicht mehr weiter, wie bei Bitcoin, von Minern bestätigt werden, sondern von Validator Nodes wie z.B. bei Polkadot.

Leider sorgt dieses Ereignis aller Wahrscheinlichkeit nach noch nicht für eine Beschleunigung der Transaktionen. Auch die Transaktionskosten werden sicher nicht nach unten gehen. Der Wechsel zum Proof of Stake macht die Blockchain nicht schneller und auch nicht günstiger…im schlechtesten Fall nicht einmal sicherer oder dezentraler. Aus diesem Grund werden die $ETH, die bereits in den neuen Contract auf der Beacon Chain gelegt worden auch noch nicht frei, wie hier und da behauptet wird. Das kommt erst deutlich später mit dem Upgrade auf Version 2.0.

Und wann das erscheint, steht noch in den Sternen 🌟

EIP 4444 und Difficulty Bomb

Schon wieder 2 Begriffe die uns sicher in den nächsten Monaten und vielleicht Jahren immer wieder begegnen werden. Mit der Difficulty Bomb wird es den Minern unmöglich werden, neue Blocks zu finden und an die Blockchain zu hängen. In unserem Beitrag „Was ist Bitcoin“ vergleichen wir das Mining mit einem Würfelspiel, bei dem die Miner um die Wette würfeln. Mit der Difficulty Bomb wird die Schwierigkeit dieses Würfelspiels so weit hoch gesetzt, dass es nahezu unmöglich sein wird neue Blöcke zu finden. Die Chance wird einfach viel zu klein. Damit soll sichergestellt werden, dass alle Teilnehmer im Ethereum Netzwerk auf Proof of Stake wechseln.

EIP4444 hingegen wird wohl sicher nicht dieses Jahr in den Startlöchern stehen, ist aber unglaublich wichtig. Die Ethereum Blockchain hat mittlerweile eine Grösse erreicht, mit der die Blockchain Gefahr läuft zu zentral zu werden, da kein privater Rechner die Blockchain noch hosten oder verarbeiten kann. Dieser neue EIP Standard soll dafür sorgen dass nicht alle Transaktionen auf die Clients geladen werden müssen um ein Teilnehmer des Netzwerkes zu sein. Hier möchte man auf jeden Fall für mehr Dezentralität sorgen.

Auf der EthCC hat Vitalik Buterin noch über viele weitere Neuerungen und Ideen gesprochen. Auch wenn der Vortrag etwas technisch ist, wen es interessiert, der kann sich seinen Vortrag gerne hier ansehen:

Rezession!? Lieber nicht.

Wer kann sich noch an die Spiele in der Kindheit erinnern? Eine Horde Kinder spielte zusammen ein Spiel und immer kam es irgendwann dazu, das ein Kind (meist immer das gleiche) anfing die Regeln zu ändern und damit den Rest der Gruppe verärgerte. Wer sich manchmal fragt, was aus die Kindern geworden ist, womöglich sind sie in der Politik.

So macht man es derzeit wieder mit dem Begriff Rezession. 2 Quartale in Folge schrumpfende Wirtschaft bedeutet Rezession. Aber Rezession macht keinen Spass, niemand verdient da prächtig und die Leute fangen das Sparen oder schlimmer noch, das protestieren an. Das will natürlich niemand! Also:

Wenn man es nicht Rezession nennt, ist es auch keine. So einfach ist das. Das ist keine Erfindung oder irgendeine Behauptung, das ist ein offizieller Beitrag aus dem Weissen Haus:

Ich denke was hier tatsächlich das Problem ist, die Leute merken langsam wer in diesem Konstrukt das wahre Problem ist und warum es für die Mehrheit der Menschen in den letzten Jahre nicht mehr bergauf ging. Und wenn man sich anfängt diese Fragen zu stellen, wie es derzeit viele tun, kommen als die Schuldigen immer wieder die Zentralbanken heraus.

Die Zentralbanken haben das Vermögen der Welt von unten nach oben verteilt mit ihrer Geldpolitik. Und aktuell erzählt man das Märchen von der Inflation wegen dem Krieg in der Ukraine und der Pandemie. Nie ein Wort über die ungeheuerliche Geldmengenausweitung der letzten Jahre.

Krisen, wir brauchen mehr Krisen!

Eurokrise, Griechenland Krise, Schuldenkrise, Bankenkrise, Pisa Krise, Corona Krise, Affenpocken Krise, Klima Krise…hab ich was vergessen?

Der Grund dafür ist nicht dass die Welt plötzlich verrückter ist als noch vor ein paar Jahren (vielleicht doch ein wenig) sondern die Tatsache dass die Zentralbanken Krisen brauchen. Krisen machen es möglich weiter Geld zu drucken. Die EZB hat das letzte Woche eindrucksvoll vor gemacht, zwar hat man die Zinsen lächerlich angehoben, aber mit TIP legitimierte man gleichzeitig die Anleihenkäufe ins Unendliche. Diese Woche waren es die Amerikaner mit ihrem Inflation Reduction Act, der nichts anderes ist als eine kurze Version von Build back better.

Man bekämpft die Inflation mit dem drucken von noch mehr Geld 👍

Ohne eine Krise, ohne eine Rechtfertigung und ohne einen Feind den es zu bekämpfen gilt, müsste man das Drucken von Geld einstellen. Und das geht nicht. Sobald die Zentralbanken aufhören würden Geld zu drucken, würde das System einfach in sich kollabieren. Also druckt man fleissig weiter. Schliesslich haben wir eine Klimakrise zu bekämpfen.

Hat Bitcoin seinen Boden erreicht?

Ich glaube diese Frage möchte jeder gerade sicher beantworten können. Interessant finde ich, was @StockmoneyL hier für ein Muster entdeckt hat. Ein doppelter Boden mit einem doppelten Top. Dieses Muster hatte $BTC im Jahr 2015 gebildet, bevor der Kurs anschliessend Richtung Mond schoss. Auch im Jahr 2015 war Bitcoin aus einer Wedge gefallen, bevor er das Muster gebildet hat.

Was mir rein Charttechnisch nicht gefallen mag ist, dass das Muster 2015 auf einem 5 Tages Chart entstand und 2022 auf einem 1 Tages Chart. Ich würde mich allerdings freuen, wenn das Ergebnis wieder das Gleiche wäre wie 2015.

Und wie sieht $BTC auf dem Wochenchart aus?

Eröffnet hat die neue Woche negativ, bevor es dann ab Mittwoch gut nach oben ging. Letzte Woche hat Bitcoin versucht eine Widerstandszone anzulaufen, die noch Mitte Juni eine Unterstützung war, bevor der Kurs einfach durchgeglitten ist, wie ein warmes Messer durch Butter. Diese Zone geht von 25k bis 23.5k und ich hatte hier mein Ziel für meinen Short Trade, über den ich berichtet hatte. Dass der Kurs derart stark darunter fällt, damit hatte ich tatsächlich nicht gerechnet. Es wäre ein Zeichen von Stärke, würde $BTC nicht wieder an dieser Zone scheitern, sondern sie, wie er es derzeit versucht, zurück erobern und wieder zur Unterstützung machen.

Auf dem 8 Stunden Chart wartet ein Golden Pocket

Richtig interessant wird der Bitcoin Chart derzeit wenn man etwas rein zoomt. In diesem Beispiel auf den 8 Stunden Chart. Hier bildet Bitcoin gerade eine ansteigende Wedge, mit einem 200er EMA am oberen Ende. Um den 100er EMA Tanz der Kurs seit ein paar Tagen herum. Nimmt man die Breite der Wedge als Kursziel beim einem Bruch nach unten und sollte $BTC unter die ansteigende Trendlinie fallen, könnten wir den Bitcoin Preis sehr bald schon wieder bei 16.000$ sehen.

Und hier wird es richtig spannend. Denn kurz unter diesem Kursziel liegt eine Unterstützung, die tatsächlich halten und den Boden für Bitcoin bilden könnte. Wie gesagt, natürlich nur wenn sich alles so entwickelt wie ich es hier derzeit vermute.

Denn bei ca. 14.150$ befindet sich das Golden Pocket einer der wichtigsten Bewegungen von Bitcoin überhaupt. Das Golden Pocket ist der Bereich zwischen 0.618 und 0.65 im Fibonacci Retracement und gilt als die Zone, die nicht unterschritten werden darf um einen Trend zu erhalten. Bricht dieses Retracement, bricht meistens auch der Trend.

Und genau dieses Golden Pocket hier bekommt man, wenn man das Fibonacci Retracement am Hoch von 2017 und dem Tief des anschliessenden Bärenmarktes im Januar 2018 ansetzt. Diese Zone ist also gut 5 Jahre alt und auch beim Ausbruch des Kurses im Oktober 2020 gab es hier eine kurze Konsolidierung. Anschliessend wurde dieses Level allerdings nicht wieder getestet. Gut möglich das es jetzt bald soweit ist und Bitcoin in diesen Bereich fällt. Auch wenn mir ein Ausbruch nach oben aus der Wedge deutlich lieber wäre.

Kein Zuwachs von Wohlstand seit Euro Einführung!?

Wer kann sich noch an die vielen Versprechen zur Euro Einführung erinnern? Der Euro macht uns das Leben leichter weil wir im Urlaub kein Geld mehr wechseln müssen. Und vor allem, der Euro bring uns den Wohlstand für alle.

Der Forex Experte Jürgen Wechsler hat sich in einem Video mit der zweiten Frage beschäftigt und zeigt ziemlich deutlich auf, in Deutschland wurde seit der Euro Einführung kein Wohlstand geschaffen. Vor allem zeigt er auf, wie durch die stetige Geldmengenausweitung der Zentralbanken, zu viel Geld in dumme Investitionen geflossen ist. Die Geldpolitik steht einen effektivem Wachstum tatsächlich im Weg, anstatt es zu fördern.

Die Realgehälter sind nicht weiter gestiegen, Steuern und Abgaben aber schon. Man kann also sagen, für die Mehrheit der Menschen war der Euro keine gute Idee. Da macht es auch keinen Unterschied in welchem EU Land man lebt. Schaut euch das Video an, es ist super interessant:

Beendet der Dollar gerade seinen exponentiellen Anstieg?

Etwas interessantes passiert gerade beim Dollar Index auf dem Tageschart. Hier hat der Kurs seit dem Mai 2021 einen exponentiellen Anstieg ausgebildet, den man wunderbar mit dieser gebogenen Linie abbilden kann. Derzeit sieht es so aus als würde der Kurs aus dieser Linie herauslaufen. Was meist ein ziemlich sicheres Zeichen dafür ist, dass der Kurs kurz davor ist einzubrechen.

Bei den Kryptos kann man jedenfalls dieses Verhalten immer wieder beobachten. Exponentielle Anstiege sind meist nicht lang von Dauer und wenn der Kurs anfängt seitwärts zu laufen, gibt er meist ein paar Tage später deutlich nach. Ich bin gespannt wie es beim Dollar hier weiter geht. Wenn er runter kommt wäre das ein gutes Zeichen für Bitcoin und den gesamten Kryptomarkt…zumal sich neue Stimi Pakete schon am Horizont abzeichnen.

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